Let’s talk about…

Ja, ich habe überlegt, den Beitrag komplett nach dem Song von Salt ’n Pepper zu benennen, aber ich möchte nicht über Sex reden.
Worüber ich reden möchte, weiß ich auch nicht so genau. Zumindest in diesem Augenblick nicht. Wahrscheinlich über gar nichts. Aber das ist ja nicht immer so. Das Problem ist, dass ich oft nicht viel zu sagen habe. Ich kann zwar reden, aber ich sage nicht viel. Zu ganz vielen Dingen kann ich etwas sagen. Etwas, dass ich mal gelesen habe. Oder eine Meinung, die ich zu bestimmten Themen habe. Aber im Freundes- und Bekanntenkreis wird es immer schwerer, den Anschluss zu finden.
Der Großteil der Leute ist in festen Beziehungen bzw Ehen. Manche haben ein Haus gebaut, viele haben ein Kind oder Kinder. Oder wenigstens einen Hund. Andere sprechen gern über ihren Kampfsport oder das letzte Konzert, dass sie gespielt haben. Nach der Schule unterhielten sich viele am Wochenende über das, was sie bei der Bundeswehr erlebt haben.
Ich habe eine mit Farbe beschmierte Leiter im Wohnzimmer stehen.

Man sieht, der Beitrag, den ich zu solchen Gesprächen leisten kann, hält sich in überschaubaren Grenzen. Ich treibe keinen Sport,spiele in keiner Band, war nie beim Bund, habe kein Haus gebaut und auch kein Kind in die Welt gesetzt. Natürlich erzähle ich oft von meinem Neffen. Den habe ich aber nie länger als 8 Stunden am Stück um mich gehabt. Ich war nicht dabei, als er seine erstens Schritte gemacht oder sein erstes Wort gesagt hat. Ich kann nicht von meiner Hochzeit erzählen oder Geschichten über ein Haustier zum besten geben. Und ich merke, wie ich bei solchen Gesprächen im Stuhl immer tiefer rutsche, weil ich das Gefühl habe, unsichtbar werden zu wollen. Ich bin zwar da, aber nicht dabei. Irgendwann wird man unabsichtlich ausgegrenzt. Und man fühlt sich irgendwie allein auf weiter Flur. Nicht, dass ich mit den Leute nicht auch über Filme oder sowas sprechen könnte. Aber über etwas, das mich direkt betrifft, etwas, dass ich aktiv erlebt oder gestaltet habe; solche Themen sind gar nicht mehr da.

Und manchmal spreche ich wirklich gern mit Menschen. Wirklich.

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Lebe deine Träume, sagen sie…

Vor etwa 1 Stunde bin ich wach geworden (Nachtschicht!) und konnte mich dummerweise an meinen Traum erinnern. Grob gesagt ging es darum, was mir vor etwa 10 bis 15 Jahren durchgehend passiert ist. Die Frau, die, vereinfacht ausgedrückt, mein Leben komplett in der Hand hatte, hat Hoffnung aufgebaut um sie mit einem Schlag zu zerstören.
Die wenigsten haben diese Zeit bei mir miterlebt und deswegen fällt es mir auch so schwer, zu beschreiben, was damals los war. Stellt euch vor, es gibt einen einzigen Menschen auf der Welt, der mit nur einem Wort einer Nachricht oder einem Bild den Boden unter euren Füßen aufreißen kann, um euch in eure ganz persönliche Hölle zu ziehen. So ging es mir für etwa 5 Jahre immer wieder.
Und genau davon habe ich geträumt. Und trotz des zeitlichen Abstands hat es sich beim Aufwachen so angefühlt, als wäre all die emotionale Stabilität, die ich mir in den letzten 12 Monate aufgebaut habe, mit einem Schlag dahin.

Ich habe wirklich gedacht, ich hätte es unauffindbar vergraben. Ich habe mich wohl geirrt. Lebe deine Träume, sagen sie. Das habe ich lange Zeit getan und es hat keinen Spaß gemacht.

Noch da?

Bin ich! Allerdings leer, was Ideen angeht. Leer, was schreibwürdiges Gedankengut angeht.
Samstag habe ich mich mal wieder unter Menschen getraut. Kleines Metal-Festival in Paderborn. Lokale Bands, die ich mir nie ansehe. Ich gehe nur hin, weil ein sehr guter Freund zum Team gehört, welches das ganze Gedudel veranstaltet. Da ich vor ein paar Monaten mal an der Kasse und bei der Eingangskontrolle ausgeholfen habe, ist man jetzt der Meinung, ich bräuchte weder Eintritt noch Getränke zahlen. Musste ich dann wirklich nicht, weswegen ich gleich wieder ein schlechtes Gewissen hatte.

Die Vorfreude auf den Abend war groß, die Eigentliche dann nicht mehr. Nun bin ich wie gesagt, nur wegen eines Freundes hin, der dann den halben Abend damit verbracht hat, auf seinem Smartphone zu schreiben. Eigentlich nicht seine Art, dennoch nicht weniger nervig. So habe ich dann versucht, mit fremden Leuten ins Gespräch zu kommen. Klappte weniger gut. Man mag mich nicht. Keine Ahnung, wieso! Ich habe dann die letzte Stunde bis Mitternacht eigentlich nur auf nem Stuhl gesessen, ein Bier getrunken und darauf gewartet, dass ich einer Bekannten zum Geburtstag gratulieren kann. Etwa 8 Minuten später bin ich gefahren. Und die Tatsache, dass ich trotz der etwa 160 Besucher nur 3 halbe Gesprächspartner hatte, 2 doofe Sprüche und etwa 67 noch dümmere Blicke kassiert habe, lässt den Eindruck entstehen, dass es mit mir und Menschen nicht mehr klappt. Also, von Angesicht zu Angesicht nicht. Überlege jetzt schon, was ich beim nächsten mal sage, um nicht hingehen zu müssen. „I don’t like mondays“ zählt an Samstagen wohl nicht.

Tage.

Gestern war so ein Tag, an dem ich nicht aufhören konnte, zu weinen. 2 mal habe ich versucht, einkaufen zu fahren. Einmal habe ich im Auto aufgegeben, das zweite mal habe ich es immerhin bis zur nächsten Straße geschafft, bis ich dann doch wieder heim gefahren bin. Heulend durch den REWE muss nicht sein.Wenn ich mich mal kurz gefangen habe, hat es oft nicht lange gedauert, bis es wieder aus mir heraus brach. Jetzt, glaube ich, ist erst einmal alles leer geweint und ich konnte doch ungefähr 4 Stunden schlafen. Ich habe Angst vor solchen Tagen, weil mir da die Einsamkeit immer mehr bewusst wird. Und nichts wünsche ich mir mehr, als jemanden hier zu haben, der da ist. Der vielleicht mit mir weint. Aber da ist niemand. Niemand.

Zwischen Wahnsinn und Genie…

befinde ich mich nicht, denn dafür fehlt mir Letzteres. Der Wahnsinn steckt aber doch irgendwo. Ein innerer Wahnsinn. Ein inneres Chaos, dass in den letzten 5 bis 6 Tagen extrem an meinem Schädel rüttelt, weil es raus gelassen werden möchte.

Das ist an sich nichts ungewöhnliches, nicht neues, aber es ist anstrengend. Ich versuche momentan, den Rhythmus der Nachtschicht loszuwerden, was dazu führt, dass ich Nachts in etwa 3 bis 4 Stunden schlafe, egal, wie müde und/oder besoffen ich war.
Da ich keine 17 mehr bin, reicht das natürlich nicht. Und so schlafe ich tagsüber viel. Wohl dem, der sich diesen Luxus erlauben kann. Ein Luxus ist das sicherlich, allerdings bedeutet ein so unregelmäßiger Tagesablauf auch mitunter Verwirrung, Langeweile und Erschöpfung.  Oder in meinem Fall: Zu viel Zeit, in der das Hirn nicht beschäftigt ist.
Und so heißt es: Feuer frei! Alle Rohre laden und raus damit.
Bedeutet: Es schießen Gedanken von A nach Z und wieder zurück, völlig ungebremst, unkontrolliert.

Das Problem bei der Sache ist, sie sind so verschieden wie nur irgendwas. Manches mal weine ich mich in den Schlaf, weil ich an ein paar bestimmte Momente mit S. denke, die niemals wieder kommen; wache ich auf, geht mein erster Gedanke in die entgegengesetzte Richtung und ich möchte L. am liebsten anrufen und ihr sagen, was für eine F*tze sie in meinen Augen ist und das ich heute noch darunter leide, was sie mir vor Jahren angetan hat. Natürlich tue ich das nicht. Und das liegt nicht nur daran, dass ich ihre Nummer gar nicht mehr habe.

Dieses Wechselbad ist ungeheuer anstrengend und raubt mir viel Energie. Die Pläne, die ich für meinen Urlaub hatte, erscheinen mir jetzt schon viel zu anstrengend und zeitraubend.

Es ist merkwürdig, dass ich Urlaub habe, mich ausruhen kann, wann immer ich will und mir trotzdem die Energie für fast alles fehlt. Jemand einen Tipp? Oder wenigstens eine Südseeinsel, auf der ich von vorne anfangen kann?

Was bin ich?

Ich wurde gestern gefragt, ob ich nicht meine Beschreibung mal aktualisieren könnte. Könnte ich schon, möchte ich aber nicht. Dennoch dachte ich mir, ich gebe ein bisschen mehr Preis über den Hornochsen, der hier so unregelmäßig schreibt. Und das in einer Art Stöckchenform. Ich denke, dadurch erfährt man auch das ein oder andere über mich.

 

Die letzten 5 Songs, die ich gehört habe:

Die Toten Hosen – Bonnie und Clyde

P!nk – Raise your glass

Friendly Indians – I know you know

Sixx:A.M. – Skin

Die Ärzte – Sweet Gwendoline

Die letzten 5 Filme, die ich mir angesehen habe:

  • Serenity – Flucht in neue Welten (Hammerteil!)
  • Moon (Vollkommen unterschätzt!)
  • Geständnisse – Confessions of a dangerous mind (Ich hab es mit Sam Rockwell!)
  • Kiss Kiss Bang Bang (Robert Downey Jr geht immer!)
  • Teenage Mutant Ninja Turtles 2 (Muss ich nicht nochmal haben!)

 

Die letzten 5 Serien, von denen ich mindestens 1 Folge gesehen habe:

  • Scrubs
  • Psych
  • The Preacher
  • Elementary (Sherlock mal anders!)
  • Firefly

 

Die letzten 5 Bücher, die ich komplett gelesen habe:

  • Der Herr der Ringe
  • Die Bibel nach Biff
  • Warum man Spaghetti nicht durch 2 teilen kann
  • Der Pate
  • Der Medicus

5 Dinge, die mich wahnsinnig machen:

  • Wenn man ein Glas oder eine Flasche direkt an die Tischkante stellt, obwohl genug Platz ist! (Besonders toll, wenn Kleinkinder direkt davor sitzen.)
  • Mit Freunden am Bahnhof zu stehen und diese alle Ansagen mit lautem Gerede übertönen.
  • Wenn meine Mutter mit mir redet, während ich telefoniere.
  • Wenn Anschläge am schwarzen Brett auf der Arbeit von 50% der Mitarbeiter nicht gelesen werden und die danach unwissend tun.
  • Menschen, die schon eine halbe Stunde in der Schlange stehen und dann nicht wissen, was sie bestellen sollen.

 

5 Gerüche, die ich mag:

  • Frisch gebackene Waffeln
  • Frisch gemähtes Gras
  • Hähnchen
  • Babys
  • Den Geruch in Bibliotheken

 

5 Dinge, vor denen ich mich fürchte:

  • Zahnärzte
  • Clowns
  • Einsamkeit
  • Demenz
  • Ein Körperteil zu verlieren

 

5 Berufe, von denen ich als Kind geträumt habe:

  • Astronaut
  • Formel 1-Pilot
  • Fußballer
  • Hubschrauberpilot
  • Feuerwehrmann

 

5 Schulfächer, die ich nicht mochte:

  • Mathematik
  • Französisch
  • Textverarbeitung
  • Chemie
  • Rechnungswesen

 

5 Schulfächer, die ich mochte:

  • Sport
  • Englisch
  • Politik
  • Religion
  • Wirtschafts- und Sozialkunde

 

5 Laster, die ich habe:

  • Rauchen
  • Zu viel Kaffee trinken
  • Zu viel Schlafen
  • Zu wenig Sport
  • Faulheit, was aufräumen angeht

 

Das war jetzt so irre einschläfernd, dass ich dringend einen Schlussstrich ziehen muss. Vielleicht hilft es irgendwem, mehr über mich zu erfahren.

 

Das MUSST du erlebt haben!

Guten Morgen da draußen!

Letzte Nacht sprach ich mit einem Kollegen über verschiedene Aktivitäten. Worauf er mir erzählte, dass er mal einen Fallschirmsprung gemacht hat und auf einer Restauranttoilette Sex mit einer Brautjungfer hatte. „Musste unbedingt machen, bevor du abdankst!“ war sein Kommentar. Ich bin jetzt nicht ganz sicher, was davon er meinte, aber ich habe darüber nachgedacht, dass ich schon oft davon gelesen habe, was man getan/erlebt/gesehen haben sollte, bevor man in den Torf geschoben wird.

Und mich würde mal interessieren, ob ihr auch so etwas habt. Vielleicht sogar eine Liste mit Dingen, von denen ihr denkt, dass man sie mal gemacht haben sollte. Und vielleicht mögt ihr eure Ideen teilen! Fände ich sehr spannend.

In diesem Sinne…